Aktion Tafelladen

Einige neuapostolische Gemeinden sind zum Teil seit Jahren aktiv bei Ernährungsprojekten wie „Frühstück im Winter“ oder in verschiedenen „Tafel“-Einrichtungen, bei denen obdachlose und bedürftige Menschen Essensangebote erhalten. Noch relativ wenig im Blickfeld ist der Einsatz zugunsten von „Tafelläden“, wenngleich es Kirchengemeinden gibt, deren Mitglieder gezielt Lebensmittel und Artikel des täglichen Bedarfs einkaufen und dann als Sachspende an Tafelläden übergeben.

In Tafelläden, die von gemeinnützigen Vereinen oder kirchennahen Organisationen betrieben werden, sind qualitativ einwandfreie Lebensmittel, die z.B. aufgrund von kurzen Verfallsdaten nicht mehr im Handel sind, oder solche, die gezielt von Firmen und Privatpersonen für bedürftige Mitbürger gespendet werden, zu einem sehr niedrigen Preis erhältlich. Vor allem Arbeitslose und Geringverdiener, aber auch Alleinerziehende und Rentner nutzen diese Einkaufsmöglichkeit. Asylbewerber können ebenfalls im Tafelladen einkaufen.

Die derzeit hohe Anzahl der Asylbewerber, die noch nicht in eine Arbeitsstelle zu vermitteln sind und dementsprechend eine Einkaufsberechtigung im Tafelladen haben, stellen für die Tafelläden eine große Herausforderung dar.

(Foto oben: © Bundesverband Deutsche Tafel e.V. - Dagmar Schwelle)