Hilfe gegen Hunger und Unterernährung

Langfristig gesehen, ist zwar ein Rückgang von Hunger und Unterernährung festzustellen, jedoch haben nach wie vor zu viele Menschen „keinen Zugang zu der Nahrungsmenge und -qualität, die sie benötigen“ (Welthunger-Index 2017). 815 Millionen Menschen weltweit leiden an chronischem Hunger (vgl. Food and Agriculture Organization of the United Nations 2017), rund zwei Milliarden Menschen an Unter- oder Mangelernährung. In über 30 Ländern dieser Welt wird die Ernährungssituation als ernst beschrieben, in acht Ländern sogar als sehr ernst bis gravierend (vgl. Welthunger-Index 2017) - mit ernst zu nehmenden Folgen für die dort lebende Bevölkerung. "Täglich sterben rund 8.500 Kinder an den Folgen von Hunger und Mangelernährung – jeder zweite Sterbefall von Kindern weltweit geht darauf zurück“, so das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.


Hunger ist weniger ein Problem mangelnder Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln als vielmehr Folge einer ungleichen Verteilung von Lebensmitteln. Die Ursachen hierfür sind vielfältig und komplex: Krieg, Armut, ungünstige wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen, etc. (vgl. Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung).


Ein wichtiger Schwerpunkt unserer Arbeit im Ausland ist die Versorgung der Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln. In Zusammenarbeit mit der Neuapostolischen Kirche vor Ort versorgen wir jährlich Hungernde und Bedürftige („Hungry and Needy“) in den westafrikanischen Ländern Elfenbeinküste, Guinea, Liberia und Sierra Leone mit Lebensmitteln. Unterstützt werden wir dabei von der Jörg-Wolff-Stiftung.

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