Einnahmen und Ausgaben 2015

Die konsolidierte Betrachtung des Missionswerks mit den betreuten Gebietskirchen (GK) zeigte im Jahr 2015 Einnahmen von insgesamt 8,02 Mio. Euro. Größte Einnahmeposition dabei sind Zuschüsse der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland (NAK SD) sowie zweckgebundene Spenden aus Süddeutschland und Opfereinnahmen aus den betreuten Gebietskirchen im Ausland. Das alljährliche Dankopfer fließt in voller Höhe in das Missionswerk ein.

 

Die größten Einnahmepositionen im Überblick:

  • Zuschüsse der NAK SD inkl. Dankopfer: 5,2 Mio. Euro
  • Spenden Inland / Opfer von betreuten ausländischen GK: 2,03 Mio. Euro
  • Andere Einnahmen (z.B. Vermächtnisse etc.): 0,57 Mio. Euro
  • Einnahmen aus Liegenschaften und Finanzverwaltung: 0,22 Mio. Euro

 

 

Die Gesamtausgaben betrugen im Jahr 2015 insgesamt 7,83 Mio. Euro.
Primärer Auftrag ist die Seelsorge und Verkündigung des Evangeliums Jesu Christi. Reisekosten, Personalkosten sowie Kosten für den Bau von Kirchen und deren Unterhalt bilden daher den größten Teil der Ausgaben. Ein weiteres zentrales Element des christlichen Glaubens ist die Zuwendung zum Nächsten, auch in Form von humanitären und notlindernden Maßnahmen, sowohl im Inland, als auch im Ausland. Überschüsse wurden den Rücklagen zugeführt.

Nachstehende Übersicht zeigt die Ausgaben für Hilfsmaßnahmen.

Im Inland lagen die Förderschwerpunkte 2015 auf der Unterstützung von Jugendlichen mit Lernbehinderungen bei der Berufsvorbereitung sowie auf der Flüchtlingshilfe. Zahlreiche Projekte unter dem Thema "Essensangebot für Bedürftige" wurden weitergeführt und zum sechsten Mal fand die Familienrüstzeit für finanziell schwache Familien statt. Die ehrenamtliche Suchtberatung und kirchlich organisierte Kinder- und Jugendfreizeiten konnten bezuschusst werden.

Im Ausland beteiligte sich das Missionswerk gemäß seiner Förderschwerpunkte, darunter etliche Projekte, die schon seit mehreren Jahren unterstützt werden, wie z.B. Brunnenbauprojekte in Benin, Ghana, Togo und Kamerun, aber auch "Hungry and Needy"-Projekte zur Linderung von Hungersnot in der Elfenbeinküste, Guinea, Liberia und Sierra Leone.
Schnelle und unbürokratische Hilfe wurde in Katastrophenfällen - in 2015 z.B. in Nepal - geleistet.