Einnahmen und Ausgaben 2017

Die konsolidierte Betrachtung des Missionswerks mit den betreuten Gebietskirchen (bGK) zeigte im Jahr 2017 Einnahmen von insgesamt 7,24 Mio. Euro. Größte Einnahmeposition dabei sind Zuschüsse der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland K.d.ö.R. (NAK SD) sowie zweckgebundene Spenden aus Süddeutschland und Opfereinnahmen aus den betreuten Gebietskirchen im Ausland. Das alljährliche Dankopfer der NAK SD fließt in voller Höhe in das Missionswerk ein.

 

Die größten Einnahmepositionen im Überblick:

  • Zuschüsse der NAK SD inkl. Dankopfer: 4,72 Mio. Euro
  • Spenden Inland / Opfer von bGK: 2,24 Mio. Euro
  • Andere Einnahmen (z.B. Vermächtnisse etc.): 0,22 Mio. Euro
  • Einnahmen aus Finanzanlagen / Liegenschaften: 0,06 Mio. Euro

 

 

Die Gesamtausgaben betrugen im Jahr 2017 insgesamt 6,16 Mio. Euro.
Primärer Auftrag ist die Seelsorge und Verkündigung des Evangeliums Jesu Christi. Reisekosten, Personalkosten sowie Kosten für den Bau von Kirchen und deren Unterhalt bilden daher den größten Teil der Ausgaben. Ein weiteres zentrales Element des christlichen Glaubens ist die Zuwendung zum Nächsten, auch in Form von humanitären und notlindernden Maßnahmen, sowohl im Inland, als auch im Ausland.

Nachstehende Übersicht zeigt die Ausgaben für Hilfsmaßnahmen.

Im Inland lag der Förderschwerpunkt 2017 auf der Unterstützung von ambulanten Pflegediensten mit Kleinfahrzeugen. Zahlreiche Projekte unter dem Thema "Essensangebot für Bedürftige", "Unterstützung von Tafelläden" und "Benefizveranstaltungen" wurden weitergeführt, ebenso die Familienrüstzeit für finanziell schwache Familien. Die ehrenamtliche Suchtberatung und kirchlich organisierte Kinder- und Jugendfreizeiten konnten bezuschusst werden.

Im Ausland beteiligte sich das Missionswerk gemäß seiner Förderschwerpunkte, darunter etliche Projekte, die schon seit mehreren Jahren unterstützt werden, wie z.B. Brunnenbauprojekte in Benin, Ghana, Togo und Kamerun, aber auch "Hungry and Needy"-Projekte zur Linderung von Hungersnot in der Elfenbeinküste, in Guinea, Liberia und Sierra Leone.
Schnelle und unbürokratische Hilfe wurde in Katastrophenfällen – in 2017 z.B. in Sierra Leone, im Süd-Sudan und in Kenia – geleistet.