Dritte Familienrüstzeit vom 1. bis 8. September 2012 in Cleebronn

Die bereits dritte Familienrüstzeit des Missionswerks fand vom 1. bis 8. September 2012 im Jugend- und Tagungshaus Michaelsberg in Cleebronn statt. 53 Personen hatten sich zur einwöchigen Ferienfreizeit angemeldet, darunter 30 Kinder. Ein Familienvater, der mit seiner fünfköpfigen Familie teilgenommen hat, schildert seine Eindrücke von der Familienrüstzeit 2012:


„Wenn man als Familie das erste Mal dieses besondere Angebot annimmt, sind alle Beteiligten gespannt und neugierig. Es stellen sich manche Fragen: Wie wird es werden? Was wird angeboten? Werden wir uns mit den anderen Teilnehmern verstehen?

Und wie war`s?

Wir sind am Bahnhof in Kirchheim (Neckar) von einem sehr herzlichen Begrüßungskomitee empfangen worden. Man hatte das Gefühl, die Betreuer schon lange zu kennen und wir fühlten uns gleich wohl.
Nachdem alle Ankömmlinge auf die Autos der Betreuer verteilt wurden, fuhren wir zur Unterkunft – auf den Michaelsberg (nahe Cleebronn). Dort bezogen wir in einem Jugend- und Tagungshaus Quartier. Vor und nach dem Abendessen konnten wir uns schon
'beschnuppern' – die offizielle Kennenlernrunde, in der sich jede Familie vorstellen konnte, war dann am Abend.

Das erste Highlight der Familienrüstzeit war der Open-Air-Gottesdienst mit Apostel Hans-Peter Schneider (Apostelbereich Heilbronn). Durch ihn wurden wir mit neuer Kraft ausgerüstet. Ein herbstlich geschmückter Altar bildete den Mittelpunkt und der Chor – bestehend aus der Gemeinde Bönnigheim und den Teilnehmern der Familienrüstzeit – umrahmte den sehr schönen Gottesdienst (obwohl es am Morgen noch etwas kühl und wolkig war). Nach dem Gottesdienst gab es einen Brunch, der unter anderem von den Geschwistern aus Bönnigheim bereitet wurde.
Es folgten verschiedene Aktivitäten für Groß und Klein. So konnten alle Interessierten an einer Wanderung duch die Weinberge teilnehmen. Für die Kinder und heranwachsenden Jugendlichen wurde eine Schnitzeljagd organisiert.
Am Abend wurde ein Gesprächskreis für Erwachsene angeboten, bei dem der eine oder andere Glaubensartikel etwas näher beleuchtet wurde. Die Kinder beschäftigten sich währenddessen mit Spielen ‚rund um die Bibel‘.

Am Montag stand Pizza auf dem Speiseplan. Dazu fuhren wir in die Neuapostolische Kirche nach Bönnigheim, um Teig zu kneten und den Pizzabelag zu ‚schnippeln‘. Als die Pizzableche backfertig waren, kamen sie in den angeheizten Backofen vom ‚Backhäusle‘. Nach dem Verzehr waren alle der Meinung: ‚Es war lecker!‘ Zum Kaffee gab es anschließend selbstgebackenen Apfelkuchen.
Am Abend konnte man verschiedenen Beschäftigungen nachgehen. Im ‚Stadion‘ (einem großen Gruppenraum des Tagungshauses) wurde gesungen, rund ums Haus konnte man sich zu einem Plausch treffen oder auf der Wiese Fußball spielen (bis es dunkel wurde).

Hierbei sei zu erwähnen, dass alle Betreuer mit viel Liebe ihre Aufgaben wahrgenommen haben, immer ein offenes Ohr hatten und sich Zeit genommen haben. Man konnte spüren, dass ihnen unser Wohl und unsere Erholung am Herzen lag!

Der große Tag für unsere Kinder war der Dienstag – da stand der Besuch des Freizeitparks ‚Tripsdrill‘ auf dem Programm. Dieser Tag hat wohl allen besonders gut gefallen.

Am Mittwoch hatten wir dann Bietigheim unsicher gemacht. Zuerst wurde es sportlich. Wir spielten Bahnengolf und Beachvolleyball – ziemlich anstrengend bei praller Sonne. Deshalb kam danach die Abkühlung im Freibad oder ein entspannendes Bummeln in der Altstadt.
Am Abend besuchten wir den Gottesdienst in Bönnigheim. Zu unserer Überraschung wurde der Gottesdienst vom dortigen Bezirksvorsteher, dem Bezirksältesten Herbert Wolff, gehalten.

Das Ende des ‚Bergfestes‘ rückte näher und der Abschied winkte schon von ferne. Deshalb nutzten wir die restlichen Tage mit Workshops und gemeinsamen Aktivitäten. Die jungen Leute konnten zum Beispiel Musikvideo-Clips produzieren; die Eltern hatten die Möglichkeit etwas über das ‚Auskommen mit dem Einkommen‘ zu erfahren (sprich: Finanzplanung). Des Weiteren gab es diverse kreative Angebote, wie zum Beispiel ‚Tücher im Batik-Look färben‘ oder ‚Kleider aufpeppen‘.
Am vorletzten Abend erlebten wir eine Nachtwanderung mit Lagerfeuer und eine Theateraufführung der besonderen Art durch unser Betreuer-Team.
Am Freitagabend erfreute uns eine Band aus dem Bezirk Lauffen durch ein besonderes Konzert, das in der Kapelle auf dem Michaelsberg stattfand.
Eine Diashow der vergangenen Woche war der krönende Abschluss einer wunderschönen ‚Auszeit‘ von Alltag und Sorgen!

Wir haben in wenigen Tagen so viel Nähe erlebt und Liebe erfahren, das wir gut ausgerüstet und gestärkt in die kommende Zeit und wieder nach Hause starten konnten – jedoch leider auch mit so manchen Tränen, die beim Abschied flossen.
Vierzehn Familien sowie die Betreuer, teilweise ebenfalls mit ihren Familien, waren am Anfang der Woche zusammengekommen; im Laufe der Woche sind wir zu einer großen Familie zusammengewachsen. Das ist Gemeinschaft leben und erleben!“


Einige Eindrücke der Familienrüstzeit gibt unsere Bildergalerie.