Flüchtlingshilfe

(Liberia 2011)

Über sechs Monate blutiger Unruhen hat das westafrikanische Land Elfenbeinküste hinter sich. Infolge der Präsidentschaftswahlen im November 2010 kam es zu politischen Unruhen und Kämpfen, die eine Flüchtlingswelle auslösten. Hunderttausende verließen das Land – die meisten von ihnen flohen ins Nachbarland Liberia. Noch heute befinden sich dort rund 200.000 ivorische Flüchtlinge in Flüchtlingslagern – häufig in abgelegenen Regionen nahe der Grenze zur Elfenbeinküste (UNO-Flüchtlingshilfe). Die Lage dort ist äußerst prekär.

Hilfsorganisationen bemühen sich um die Versorgung der Flüchtlinge mit Hilfsgütern und Lebensmitteln. So auch das Liberianische Rote Kreuz, das am 11. April 2011 eine Spende des Missionswerks in Höhe von 5.000 Euro für sein Hilfsprogramm zur Unterstützung ivorischer Flüchtlinge entgegennahm. J. Sylvester Watson, Finanzdirektor des Liberianischen Roten Kreuzes, bedankte sich bei Bezirksevangelist Samuel M. Hayfron (Neuapostolische Kirche Liberia) für diese Geste des Mitgefühls und versicherte, dass die Spende zur Linderung der Not verwendet wird, die in den Flüchtlingslagern herrscht.

Zusätzlich wurden über 900 Menschen – darunter viele neuapostolische Christen – unterstützt, die in Flüchtlingslagern in Bahn und Saclepea in der Region Nimba an der liberianischen Grenze zur Elfenbeinküste leben. Seelsorger der Neuapostolischen Kirche Liberia verteilten in den Flüchtlingslagern Lebensmittel und Hygieneartikel mit einem Gesamtwert von 5.000 Euro.