Weitere Spenden in 2012

1.000 Euro: Förderverein der Pestalozzischule Kronach

1.000 Euro: Verein der Freunde und Förderer der Helene-Schoettle-Schule Stuttgart-Steinhaldenfeld e.V.

1.000 Euro: Förderverein der Albert-Schweitzer-Schule Öhringen

1.500 Euro: Freundeskreis der Eugen-Neter-Schule Mannheim

1.000 Euro: Förderverein der Schule am Steinhaus Besigheim

1.000 Euro: Freundeskreis der Bodelschwingh-Schule Murrhardt

1.000 Euro: Brücke e.V. Sinsheim

1.000 Euro: Förderkreis der Willmannschule Amberg

1.000 Euro: Förderverein der Theodor-Heuß-Förderschule Baden-Baden

1.000 Euro: Förderverein der Erwin-Lesch-Schule e.V., Neumarkt

je 1.000 Euro: Verein zur Förderung Sehbehinderter e.V., Förderverein der Helene-Fernau-Schule e.V., Verein der Freunde und Förderer der Gustav-Werner-Schule, Stuttgart

500 Euro: Förderverein der Heinrich-Feuerstein-Schule Donaueschingen

500 Euro: Sozialfonds Janusz-Korczak-Schule Villingen-Schwenningen

1.000 Euro: Sonderpäda-gogisches Förderzentrum Dinkelsbühl

1.000 Euro: Förderverein der Kaywaldschule Lauffen e.V.

1.000 Euro: Förderverein der Albert-Schule Ihringen

1.000 Euro: Lernen Fördern Königsbrunn e.V.

700 Euro: Camphill Schulgemeinschaft Föhrenbühl

1.000 Euro: Förderverein Eichendorff-Schule Rheinfelden

500 Euro: Vereinigung LERNEN FÖRDERN, Fördergemeinschaft der Förderschule Furtwangen e.V.

1.000 Euro: Fördergemeinschaft der Franz-Josef-Mone-Schule Bad Schönborn

1.000 Euro: Förderverein der Meister-Eckehart-Schule Buchen

1.000 Euro: Förderverein der Marie-Baum-Schule Heidelberg

1.000 Euro: Förderverein der Christophorus-Schule Freudenstadt e.V. (Projekt "Bläserklasse")

1.000 Euro: Förderverein der Comeniusschule Königsbach e.V.

1.000 Euro: Freunde und Förderer der Montessori-Integrationsschulen München e.V.

1.000 Euro: Schulverein Klinik Schönsicht Berchtesgaden e.V.

1.000 Euro: Förderkreis der Gustav-Heinemann-Schule Pforzheim e.V.

Schwerpunkt im Jahr 2012: Fördervereine an Förderschulen

Im Jahr 2012 unterstützt das Missionswerk schwerpunktmäßig Schulfördervereine an Schulen für Kinder mit besonderem Förderbedarf. Sie setzen sich für Kinder und Jugendliche ein, die aufgrund einer Lern-, Körper- oder geistigen Behinderung eine Förder-/Sonderschule besuchen. Laut Bildungsbericht waren dies im Jahr 2008 fast 5% aller Schülerinnen und Schüler in Deutschland von der ersten bis zur zehnten Jahrgangsstufe. (Vgl. Autorengruppe Bildungsberichterstattung, Bildung in Deutschland 2010)

Ein wichtiger Beitrag der Schulfördervereine ist die Bereitstellung von finanziellen Mitteln für Schulaktivitäten, die maßgeblich zur Entwicklung der Kinder und Jugendlichen beitragen. So werden beispielsweise sonderpädagogische Maßnahmen zur Verbesserung der medizinischen und therapeutischen Versorgung der Schüler finanziert. Ebenso helfen Schulfördervereine bei der materiellen Ausstattung der Schulen und leisten Zuzahlungen zu speziellen Projekten, zu Schul- und Klassenfahrten und vielem mehr.

In der Regel finanzieren sich Schulfördervereine aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Das ehrenamtliche Engagement, insbesondere von Eltern, spielt dort eine wichtige Rolle.


Über die Beauftragten für humanitäre Hilfe in den Apostelbereichen werden Schulfördervereine in ganz Süddeutschland ermittelt und im Rahmen des zur Verfügung stehenden Budgets unterstützt.

Einige exemplarische Berichte:

Fördervereine an Karlsruher Förderschulen unterstützt

Eine Unterstützung in Höhe von je 1.000 Euro erhielten im Oktober und November drei Fördervereine an Förderschulen im Schulamtsbezirk Karlsruhe. Diese Vereine engagieren sich für Kinder und Jugendliche mit einer Lernbehinderung und ergänzen die Arbeit der Förderschulen. So können auch Aktivitäten, die über den Schulalltag hinausgehen, stattfinden. Die Fördervereine finanzieren sich ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden.

Der Förderverein der Hebelschule Rheinstetten, eine kleine Förderschule im Schulamtsbezirk Karlsruhe, unterstützt unter anderem die Kooperation zwischen Förder- und Regelschule. So werden beispielsweise gemeinsame außerunterrichtliche Aktivitäten wie Ausflüge, Schullandheimaufenthalte, Projekttage und Schulfeste durchgeführt. Ebenso werden zusätzliche sonderpädagogische Maßnahmen zur Entwicklungsförderung der Schüler/-innen der Hebelschule unterstützt.

Der Förderverein der Augusta-Sibylla-Schule unterstützt seit über 30 Jahren die Arbeit der Förderschule in Rastatt und erfüllt damit eine wichtige Aufgabe in der Ausbildung von Schüler/-innen mit einer Lernbehinderung. „Ohne den Förderverein können wir uns unsere Schule gar nicht vorstellen, vieles wäre ohne ihn nicht möglich, wir brauchen die Unterstützung der freiwilligen Mitarbeiter“, so die Schulleiterin Sylke Mauderer.

Über den Förderkreis der Schule am Turmberg e.V. in Karlsruhe wird unter anderem das an vier Tagen in der Woche angebotene Mittagessen in der Schule am Turmberg bezuschusst. Ebenso werden finanzielle Mittel für Ausflüge und Freizeiten, Schul- und Spielmaterialien bereitgestellt. Im kommenden Schuljahr soll die Schule am Turmberg eine eigene Fahrradwerkstatt sowie einen Schulgarten erhalten.

Spendenübergaben im Apostelbereich Ulm

Insgesamt acht Spendenübergaben fanden im Juni und Juli im Rahmen des Jahresförderschwerpunkts 2012 im Apostelbereich Ulm statt.

Unter den begünstigten Einrichtungen war unter anderem der Förderverein „Lernen Fördern“ der Pestalozzischule in Schwäbisch Gmünd. Der Förderverein unterstützt zahlreiche kulturelle Veranstaltungen – zum Beispiel Kunstausstellungen und Marionettentheater – Musikprojekte, Arbeitsgemeinschaften und Schullandheimaufenthalte. Zusätzlich wird an drei Tagen der Woche ein Mittagstisch für die Schüler/-innen angeboten.

Eine finanzielle „Starthilfe“ erhielt der künftige Förderverein der Wilhelm-Busch-Schule in Ulm. Der Förderverein der Förderschule, in der zurzeit 65 Schüler/-innen mit Lernbehinderungen unterrichtet werden, wird gegründet, um besondere Förderangebote zu ermöglichen. Ein erstes Projekt des Vereins ist die Einrichtung eines Ruhe- und Auszeitraums. „Wir möchten für unsere Schülerinnen und Schüler, besonders für die Kinder mit autistischen Zügen, so wie auch für die AD(H)S-Schüler einen Ort, wo sie zur Ruhe kommen können“, erklärt Ulrike Honlet, die Direktorin der Förderschule und Vorsitzende des Fördervereins.

Mit einer 1.000-Euro-Spende wurde das Projekt „PizzaMobil“ des Fördervereins der Gustav-Werner-Schule in Ulm unterstützt. Durch dieses Projekt werden Schüler/-innen mit einer geistigen Behinderung an die Arbeitswelt herangeführt: Die Schüler/-innen der Berufsschulstufe verkaufen im mobilen Pizzawagen Mittagessen oder übernehmen Catering-Aufgaben bei diversen Veranstaltungen. Diese Arbeit stärkt das Selbstbewusstsein und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Auch der Förderverein der Albert-Schweitzer-Schule in Kißlegg, eine Schule für Kinder mit einer geistigen Behinderung, wurde unterstützt. Die Spende des Missionswerks in Höhe von 1.000 Euro wird für den Kauf von Fahrrädern verwendet. Dadurch können die motorischen Fähigkeiten der Kinder gefördert werden. Einen ausführlichen Bericht über die Spendenübergabe finden Sie hier.

Am 23. Juli erhielt der Förderverein der Fröbelschule in Schorndorf ebenfalls eine Spende in Höhe von 1.000 Euro. Dadurch können Geräte zur „Unterstützten Kommunikation“ angeschafft werden. Damit kann die Kommunikation für Kinder ermöglicht werden, die sich nicht über die Lautsprache verständigen können.

Weitere Spenden in Höhe von je 1.000 Euro gingen an das Förderzentrum Mindelheim, den Verein zur Förderung Lernbehinderter Geislingen und Umgebung e.V. und den Verein zur Förderung der Pistorius-Schule in Herbrechtingen.

 

Ferienfreizeit der „Nachmittagsfamilie“ unterstützt

Im Rahmen des Förderschwerpunkts „Unterstützung von Fördervereinen an Förderschulen" erhielt die Fördergemeinschaft der Ivo-Frueth-Schule in Oberndorf am Neckar eine Spende in Höhe von 1.000 Euro.

Die Fördergemeinschaft ist Träger der sogenannten "Nachmittagsfamilie", einem sozialpädagogischen Angebot für die Schülerinnen und Schüler der Förderschule. In der „Nachmittagsfamilie“ essen sie gemeinsam zu Mittag, erhalten Unterstützung bei den Hausaufgaben und gestalten ihre Freizeit am Nachmittag. Die Schwerpunkte dieses pädagogischen Angebots sind das Erlernen von sozialen Fähigkeiten und Regeln des Zusammenlebens, die Übernahme leichterer Aufgaben im Haushalt und in der Gruppe, die Gestaltung der eigenen Freizeit sowie die Beratung der Eltern. Zusätzlich bietet die „Nachmittagsfamilie“ eine einwöchige Ferienfreizeit an.

Die Spende des Missionswerks, die Siegfried Maier, stellvertretender Leiter des Kirchenbezirks Dornhan (rechts im Bild), am 25. Juni an den Rektor der Förderschule, Albert Risch (links im Bild) und an die Vorsitzende der Fördergemeinschaft, Thea Epple (Mitte), übergab, unterstützt die diesjährige Ferienfreizeit vom 25. Juli bis 1. August 2012.

1.000 Euro für „Theo’s Freunde“

Der Förderverein der Theodor-Heuss-Realschule in Walldorf – Theo’s Freunde e.V. – erhielt eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 1.000 Euro. Der Vorsteher der Gemeinde Walldorf, Rainer Vetter, übergab die Spende am 12. Juni 2012 an den Rektor der Schule und zweiten Vorsitzenden des Fördervereins, Dieter Burkhard. Auch zwei Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 5 bis 8 waren zur Spendenübergabe gekommen.

Die Spende des Missionswerks wird für Schulaktivitäten und -projekte eingesetzt, die insbesondere der Förderung von lernschwächeren und behinderten Kindern und Jugendlichen dienen.
Neben Inklusionsklassen, in denen Kinder mit und Kinder ohne Behinderung gemeinsam unterrichtet werden, bietet die Schule im Rahmen des Programms „Hallo Jungs – hallo Mädchen“ teamfördernde Arbeitsgemeinschaften (AG) an – unter anderem eine Capoeira-AG, eine Mischung aus Kampfsport, Akrobatik und Musik. Die Leiterin der AG, Birgitta Eck, erklärte, dass jedes Kind im Rahmen seiner Fähigkeiten an der AG teilnehmen kann. Sogar Schülerinnen und Schüler mit einer Körperbehinderung werden integriert: Alle machen mit, haben Respekt voreinander und nehmen Rücksicht aufeinander.