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Förderantrag
(einzureichen bis 3. April 2018)

 

 

 

 

Bisherige Förderschwerpunkte

2017: Unterstützung von gemeinnützigen ambulanten Pflegediensten

2016: Hilfe für Kinder psychisch erkrankter Eltern

2015: Flüchtlingshilfe, Berufsvorbereitung von Jugendlichen mit Lernbehinderungen

2013 und 2014: Teilhabe von Kindern und Jugendlichen mit Lernbehinderungen

2012: Fördervereine an Förderschulen

2011: Hilfe bei Demenz

2010ff: Essensangebot für Bedürftige

2009: WEISSER RING – Hilfe für Kriminalitätsopfer

2008: Telefonseelsorge

2007: Einrichtungen für misshandelte Frauen und Kinder

2006: Alleinerziehende Mütter und Väter - Tageseltern

2005: Alleinerziehende Mütter und Väter  - Tageseltern

2004: Offene Jugendarbeit

2003: Integration psychisch kranker Menschen

2002: Familienunterstützende Maßnahmen - Adoptionshilfe

2001: Freiwilligenjahr

2000: Hilfe für körperlich, geistig und seelisch Behinderte

1999: Seniorenhilfe - Suchtprophylaxe

1998: Weihnachtsaktionen der Tageszeitungen        

Förderschwerpunkt im Jahr 2018: Unterstützung von Projekten für Kinder suchtkranker Eltern

 

Suchterkrankungen betreffen nicht nur den Erkrankten selbst, sondern das gesamte Familiensystem. Insbesondere Kinder suchtkranker Eltern sind in ihrer persönlichen Entwicklung beeinträchtigt oder gefährdet. In Deutschland wird von ca. 2,6 Millionen Kindern und Jugendlichen ausgegangen, die von der Alkoholabhängigkeit eines Elternteils betroffen sind (vgl. Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. 2018).

Häufig erleben die betroffenen Kinder und Jugendlichen den ständigen Stimmungswechsel des suchtkranken Elternteils, Streit in der Familie, die Trennung der Eltern sowie psychische und körperliche Gewalt. Die unberechenbare familiäre Situation verunsichert sie stark, was durch die Tabuisierung der Suchtproblematik innerhalb der Familie noch verstärkt wird. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass betroffene Kinder ein erhöhtes Risiko aufweisen, selbst an einer Sucht oder einer psychischen Störung zu erkranken.

Daher werden in der Suchtkrankenhilfe auch vermehrt Kinder suchtkranker Eltern in den Fokus der Arbeit genommen. Hauptberuflich und ehrenamtlich Tätige engagieren sich in verschiedenen Hilfsangeboten. Zunehmende finanzielle Kürzungen in diesem Bereich erschweren die Arbeit jedoch erheblich.

In Zusammenarbeit mit der Landesstelle für Suchtfragen in Baden-Württemberg fördert „human aktiv“ in diesem Jahr schwerpunktmäßig Projekte für Kinder suchtkranker Eltern in Baden-Württemberg und Bayern.

Dieses Hilfsangebot ergänzt die Arbeit der ehrenamtlichen Suchtkrankenhelfer der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland.

 

(Bild oben: © JPagetRFphotos - fotolia.com)