Soforthilfe in Djibouti
Soforthilfe in Djibouti
Gesundheitsprojekt in Guinea
Gesundheitsprojekt in Guinea
Gesundheitsprojekt in Guinea
Gesundheitsprojekt in Guinea

Soforthilfe für vier afrikanische Länder

Finanzielle Hilfen in Höhe von mehr als 70.000 Euro hat „human aktiv“ in vier afrikanischen Ländern zur Verfügung gestellt, um die Auswirkungen der weltweiten Corona-Pandemie zu verringern.

Hilfe für Menschen in Djibouti

Die Bevölkerung im ostafrikanischen Djibouti kämpft derzeit nicht nur gegen die Corona-Pandemie, sondern auch gegen außergewöhnlich starke Regenfälle. Viele Häuser stehen immer wieder unter Wasser. Zahlreiche arme Menschen haben noch nie in festen Häusern gelebt, sondern halten sich in undichten Zelten oder gar in Sandhöhlen auf. 

Mit Masken, Handschuhen, Seife und den notwendigsten Lebensmitteln unterstützt „human aktiv“ die notleidenden Menschen.

Gesundheitsprojekt für Schüler und ihre Familien in Guinea

Seit 2011 fördert „human aktiv“ ein Schulgesundheitsprojekt in Guinea, bei dem die medizinische Versorgung von 20.000 Schulkindern sichergestellt wird. Dieses Projekt wird über unsere Bildungspatenschaft finanziert. Die Unterstützung findet in Kooperation mit dem Hammer-Forum statt, einer Hilfsorganisation mit Sitz in Hamm, die sich seit 1991 um die medizinische Versorgung von Kindern in Krisengebieten kümmert. Hilfsorganisationen  vor Ort kümmern sich um die Umsetzung.

Das Projekt verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz und beinhaltet Aktivitäten wie den Bau und die Instandsetzung von Brunnen, Gesundheitsunterricht für Schulklassen,  Untersuchung und Behandlung der Schulkinder sowie die Förderung von Hygieneverhalten.

Aufgrund der Corona-Pandemie plant der Projektpartner in Guéckédou, einer Stadt im Süden von Guinea, die Ausweitung des Gesundheitsunterrichts in 30 Schulen und im außerschulischen sozialen Umfeld.

Die Aufklärungsteams sollen verstärkt werden, um besser über die Prävention vor einer Corona-Infektion zu informieren. Es sollen Fakten über Basishygiene und ihre Bedeutung für die Prävention vermittelt werden. Zudem gibt es Informationen über Risiken, Krankheitssymptome und den Verlauf der Krankheit.

In den 30 Schulen, die an dem Gesundheitsprojekt teilnehmen, sollen weitere Möglichkeiten zum Händewaschen geschaffen und Seifen für die Familien der Kinder verteilt werden.

Gesundheitsprojekt mit ehemaligen Straßenkindern in Uganda

Seit einigen Jahren gibt es ein erfolgreiches Gesundheitserziehungsprogramm des deutschen Vereins Interkultura e.V. mit ugandischen Partnerorganisationen vor Ort. In den Städten Kampala und Masaka werden in Kinder- und Jugendschutzzentren ehemalige Straßenkinder zu sogenannten Gesundheitsscouts ausgebildet. Begleitet von Sozial- und Gesundheitsarbeitern informieren sie Gleichaltrige auf den Straßen und in den Slums der Städte niederschwellig über gesundheitsrelevante Themen und vermitteln entsprechende Hilfsangebote.

Nun werden aufgrund der Corona-Pandemie die Maßnahmen verstärkt. Drei Partnerorganisationen in Kampala und Masaka wollen in einem Schnellverfahren junge Menschen zu Gesundheitsscouts zum Thema Coronavirus ausbilden und dann schnellstmöglich einsetzen. Die Gesundheitsscouts sollen auch Seife an Bedürftige verteilen.

Unterstützung für Hilfsprogramm in Ghana

Die Neuapostolische Kirche Ghana hat „human aktiv“ um Förderung eines Hilfsprogramms der Regierung gebeten. Mit diesem Hilfsprogramm der Regierung sollen verschiedene Organisationen in dem westafrikanischen Staat finanziell unterstützt werden.