Taifun "Haiyan"

(Philippinen 2013)

Nicht einmal ein Jahr, nachdem Taifun Bopha eine Spur der Verwüstung auf den Philippinen hinterließ, wurde der Inselstaat von einem weiteren verheerenden Taifun heimgesucht. Diesmal war es „Haiyan“, der mit Windgeschwindigkeiten über 300 Stundenkilometer über die Provinzen Leyte und Samar hinwegfegte und Schätzungen zufolge über 10.000 Menschen das Leben kostete. Wie viele Todesopfer der Taifun tatsächlich forderte ist zum jetzigen Zeitpunkt unklar. Über vier Millionen Menschen sind von den Auswirkungen der Zerstörung betroffen: Hundertausende sind obdachlos, es fehlt an Lebensmitteln und die zerstörte Infrastruktur behindert die schnelle Versorgung der Betroffenen.

Hilfsmaßnahmen durch NACSEA Relief

Das Missionswerk unterstützt Hilfsmaßnahmen von NACSEA Relief, dem Hilfswerk der Neuapostolischen Kirche Südostasien, mit 20.000 Euro. Einen aktuellen Lagebericht gibt der Präsident von NACSEA Relief, Bezirksapostel Urs Hebeisen, im Februar 2014 nach einem Besuch der Provinzen Bohol und Leyte:

„Am 15. Oktober 2013 wurde Bohol von einem Erdbeben der Stärke 7,2 auf der Richterskala getroffen. Nachbeben dauern bis heute an. Fünf Kirchengebäude wurden vollständig zerstört und weitere zehn müssen repariert werden. Die Arbeiten haben noch nicht begonnen, weil wir immer noch mit zusätzlichen Schäden rechnen müssen. 133 Familien wurden mit Lebensmittelpaketen (Reis, Wasser und Konserven) sowie Medikamenten versorgt.“ Zusätzlich wurden Reparaturarbeiten an Häusern unterstützt. Auch in der Provinz Leyte wurde Soforthilfe in Form von Nahrungsmittel- und Medikamentenlieferungen geleistet.

„Soforthilfe (Nahrungsmittellieferungen etc.) wird [inzwischen] nicht mehr benötigt.“ Deshalb beginnt NACSEA Relief nun mit dem Wiederaufbau von Kirchen und Häusern und unterstützt weitere Organisationen, z.B. beim Wiederaufbau von Schulen.